Reisetipps Elsass - Geschichte von Sélestat

Geschichte

Ein Höhepunkt in der Stadtgeschichte von Sélestat war zu Weihnachten 775 der Besuch Karls des Großen.
Im 11. Jahrhundert förderte das von Hildegard von Egisheim-Dagsburg begründete Kloster Ste-Foy eine erste städtische Blüte. Im 13. Jahrhundert erhielt Schlettstadt Stadtrechte und Schutzwall, im 14. Jahrhundert den prestigeträchtigen Titel einer freien Reichsstadt. Es folgte der Beitritt zum Decapolis-Städtebund. Wer von dem französisch Sélestat genannten Städtchen heute redet, nennt an erster Stelle seine Bedeutung im 15. und 16. Jh. als Humanismushochburg. In den Kriegen des 19. und 20. Jahrhundert blieb Sélestat weitgehend verschont, so auch, als von Dezember 1944 bis Februar 1945 die Front direkt vor der Stadt verlief.

Brunnen in Sélestat

Brunnen in Sélestat

Foto: K. Brandt

Sélestat und der Weihnachtsbaum

Aus Sélestat stammt der "Weihnachtsmayen", der Vorgänger unseres Weihnachtsbaums. Im 16. Jahrhundert hatte jeder Elsässer das Recht, im städtischen Wald eine Tanne zu schlagen. Gegen 1870 wanderten viele Elsässer ins übrige Frankreich und in die Fremde aus und verbreiteten so den Weihnachtsbaumbrauch über ganz Europa.

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