Riquewihr

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Das romantische Riquewihr (Reichenweier) ist unter den zahlreichen Orten an der Elsässischen Weinstraße, das reizvollste und für viele Besucher das beliebteste Winzerstädtchen. Der Wein wächst hier sogar bis an den Ortsrand.
Riquewihr ist eine bunte Mischung aus engen Pflastergassen, mit üppigen Geranien geschmückte Balkone und von Reben umrankte Innenhöfe. Mit seinen alten Stadtmauern und Wachtürmen wirkt es wie ein Freilichtmuseum. Das Stadtbild ist geprägt von einer Harmonie von mittelalterlichen Fachwerkhäusern und Häuser aus der Zeit der Renaissance. Für den Stadtrundgang durch Riquewihr sollte man sich Zeit nehmen, es gibt in den Gassen viel Interessantes zu entdecken und es duftet aus vielen Geschäften nach frischen macarons (Makronen), eine Tradition aus dem 18. Jahrhundert. Riquewihrs romantische Hotels bieten eine gemütliche Unterkunft für eine Kurzreise oder Schlemmerurlaub ins Elsass.

Impressionen

Fotos: K. Brandt

Sehenswertes

  • idyllisches Ortsbild

  • Château mit dem Elsässichen Postmuseum

  • Musée Hansi

  • Dolder mit dem stadthistorischen Museum

  • Obertor

  • Tour des Voleurs (Diebsturm)

  • Sinnbrunnen

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Geschichte

Der Ort ist erstmals 1049 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Heiligkreuz bei Colmar erwähnt und wurde damals noch Richovilare genannt. Schon im 11. Jahrhundert kam er in den Besitz des Grafen von Egisheim und ging 100 Jahre später an die Grafen von Horburg über. Burghard von Horburg baute 1291 die Befestigungsmauer und erhob Reichenweier 1320 zur Stadt. 1333 verkaufte der letzte Horburger den Ort an das Haus Württemberg. Noch im gleichen Jahrhundert gewann Eberhard von Württemberg durch Heirat die Grafschaft Montbéliard südlich von Belfort dazu. Die neuen Besitzer bauten 1540 das Schloss in Reichenweier, richteten dort ihre Verwaltung ein und beherrschten die Stadt bis 1776.
Reichenweier präsentiert sich mit guterhaltenem Stadtbild im Stil vergangener Jahrhunderte. Die Ortsanlage, die sich um die nach Général de Gaulle benannte Hauptstraße schart, ist von einer vollständig geschlossenen Stadtmauer umgeben. Der Besucher gelangt durch schöne Tortürme in die Altstadt und wird durch die blumengeschmückten Fachwerkhäuser und Renaissancebauten in alte Zeiten zurückversetzt.

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